Implantologie / Oralchirurgie

Dr. Stefan Waas - Ihr Ansprechpartner für Implantologie & Oralchirurgie in München-Giesing 

Seit über 30 Jahren kommen künstliche Zahnwurzeln, so genannte Implantate, anstelle von fehlenden Zähnen zum Einsatz. Sie werden im Kieferknochen verankert und dienen als Basis für Kronen, Brücken oder Halteelemente für Prothesen. Viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten gepaart mit sehr hoher Stabilität machen Implantate zu einer sehr interessanten Versorgungsform. Trotz aller Fortschritte in der modernen Implantologie gilt auch heute noch: Die Erhaltung der natürlichen Zähne ist unser oberstes Ziel.

Zahnimplantate bestehen seit den 80er Jahren aus Titan oder Keramik. Titan ist das Material, das am Besten vom Körper angenommen wird. Dies zeigen viele Beispiele aus anderen medizinischen Disziplinen, z. B. Hüftimplantate. In den Kiefer eingewachsene, also osseointegrierte Implantate zeigen hervorragende Ergebnisse hinsichtlich ihrer Stabilität und lassen sich in diverse Versorgungskonzepte integrieren.

Was sind Implantate?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die an Stelle fehlender natürlicher Zähne im Kiefer eingepflanzt werden. Dies ist eine tolle Versorgungsform, gerade wenn zahngetragene Brücken und Prothesen nicht mehr möglich sind oder keine Stabilität gewährleisten können. Der größte Vorteil: Gesunde Zähne müssen nicht mehr beschliffen werden. Als Materialien kommen Implantate aus Titan oder Keramik in frage. Welches Material für Sie das richtige ist und welche Vor- und Nachteile es gibt, besprechen wir von Fall zu Fall ausführlich. Es gilt immer, die für den Patienten geeignete Lösung zu finden.

Kann man Implantate in jedem Fall einsetzen?

In den meisten Fällen ist eine Implantation problemlos möglich. Ob ein vorheriger Knochenaufbau notwendig ist und wie aufwendig eine Implantation ist, ist bei jedem Patienten individuell abzuschätzen. Ein Knochenaufbau wird in unserer Praxis grundsätzlich mit Eigenknochen durchgeführt. In der Regel reicht es den bei der Implantatbohrung gewonnenen Knochen zu verwenden, sodass meist ein zweites OP-Gebiet vermieden werden kann. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • B­­esseres und reizfreies Einheilen
  • Vermeidung von Schmerzen nach der Implantation
  • Deutlich verminderte Risiko für Abstoßreaktionen
  • Kürzere Einheilzeit (meist ist schon nach 3 Monaten eine Versorgung möglich)
  • Häufig benötigen Patienten keine oder nur 1-2 Schmerztabletten

Das Konzept ausschließlich mit Eigenknochen zu arbeiten hat sich bewährt. Der schonend entnommene Knochen ist oft gut durchblutet und enthält Immunzellen. Da Implantate selbst keine eigene Immunabwehr besitzen, ist es wichtig, dass das Implantat später von gut durchblutetem Knochen umgeben ist. Hier liegt der wesentliche Vorteil dieser Methode. So sind Implantate für lange Zeit stabil und frei von Reizungen und Entzündungen.

Wie haltbar ist mein Implantat?

Diese Frage ist mittlerweile sehr gut untersucht. Im Vergleich zu anderen Verfahren, sind moderne Implantate sehr langzeitstabil und solide. Korrekt belastet und gut gepflegt sind Haltbarkeiten von mehreren Jahrzehnten möglich. Eine lebenslange Garantie gibt es nicht, allerdings geht man bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle von einer sehr langen Haltbarkeit aus.

Wo sind die Vorteile bei Implantaten?

Zahnimplantate sind eine schonende Alternative zur Brückenversorgung. Es müssen keine Nachbarzähne beschliffen werden und gesunde Zahnsubstanz kann erhalten werden. Der Druck auf den Kieferknochen, der von Implantaten ausgeht sorgt dafür, dass dieser erhalten bleibt und nicht abgebaut wird. So kann wertvolle Knochensubstanz erhalten bleiben. Das Resultat ist eine schöne Rot-Weiß-Ästhetik und Implantatkronen die die echten Zähne in Form, Farbe und Glanz perfekt imitieren.

Weitere Vorteile sind:

  • Wunderschöne Ästhetik und langfristiger Erhalt des Knochens
  • Verbesserte Kaufunktion
  • Hervorragende Stabilität
  • Langfristige Schmerzfreiheit
  • Perfekter Halt von Prothesen, z. B. über gefräste Stege oder Locatoren
  • Verbesserte Phonetik

Für wen sind Implantate geeignet?

Zahnfleischerkrankungen wie Parodontose stellen eine Herausforderung dar. Um ein langzeitstabiles Ergebnis zu erlangen, sollte die Parodontose erfolgreich therapiert werden. Es wird zu halbjährlichen Kontrollen geraten bei Auftreten von Entzündungen zeitnah reagieren zu können. Grundsätzlich gilt es, auch scheinbar kleine entzündliche Prozesse zu vermeiden, da auch hier auf lange Sicht Knochen abgebaut wird und das Implantatlager schaden nimmt. Die regelmäßige Durchführung  einer professionellen Zahnreinigung eine zwingende Voraussetzung für langfristigen Erfolg. Rauchen stellt keinen Grund mehr dar, auf Implantate zu verzichten. Trotzdem haben Raucher (und Diabetiker) eine schlechtere Durchblutung und daher eine erhöhte Infektionsgefahr. Ideal wäre es den Tabakkonsum auf unter 10 Zigaretten täglich zu reduzieren.

Wie läuft eine Implantat-OP ab?

Nach erfolgter Planung und gründlicher Besprechung Ihres Falls ist es soweit, das Implantat wird eingesetzt. Der Ablauf erfolgt hierbei einem standardisierten Schema:

  1. Schmerzfrei wird der betroffene Kieferabschnitt gründlich anästhesiert
  2. Nach ca. 5-7 Min. beginnt die Operation, das OP Gebiet wird freigelegt. 
  3. Ist ein Knochenaufbau erforderlich, wird mit Eigenknochen, im Idealfall aus der OP-Region oder dem Bohrloch genügen Knochen gewonnen.
  4. Das Implantat wird eingesetzt und der Knochen aufgebaut. Dies funktioniert meist in einem Schritt und eine zweite Operation kann vermieden werden.
  5. Das OP Gebiet wird gründlich vernäht und eine Kontrollaufnahme angefertigt. 
  6. Nun findet die Nachbesprechnung mit Aufkärung über das "Verhalten nach einer oralchirurgischen Operation" statt.

Bei besonders ängstlichen Patienten kann vorab ein stark beruhigendes Medikament eingesetzt werden. In der Praxis ist dies jedoch selten erforderlich. Nahezu immer lässt die Anspannung nach OP-Beginn schnell nach, wenn die Patienten merken, dass sie keinen Schmerz verspüren.

Implantation in einem Schritt

Es gibt sicher noch eine Menge Fragen. Ob und welches Implantat für Sie das Richtige ist und welche Lösungsmöglichkeiten in Ihrem Fall zur Verfügung stehen, hierzu beraten meine Kollegen und ich Sie gerne.

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